European Karate

Editorial

Editorial

Hauszeichen des Meisters der Schulen: die Eiche

Im European Karate versteht sich der Meister der Schulen vorrangig als Hüter des Stils. Es geht darum, Tradition und Zeitgeist in Übereinstimmung zu halten. Moden, von denen das Budo seit jeher geprägt ist, müssen aufgenommen und bewertet werden, zugleich Traditionslinien erklärend fortgeführt werden. Es geht auch darum, asiatische Budo-Wege mit europäischer Mentalität zu verbinden.
Die Homepage will aufzeigen, dass bereits vorherige Generationen sich darum auf teils epochale Weise bemüht haben. Der deutsche Mediziner Erwin von Bälz etwa, dessen Würdigung in der großen Budo-Welt noch aussteht, stand einst an der Wiege des Judo. Das European Karate ist stolz darauf, gemeinsam mit einem Nachfahren den Erwin-von-Bälz-Pokal ins Leben gerufen zu haben.
Darüber hinaus gilt es auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen: Das vermeintlich traditionsreiche japanische Karate ist viel jünger als die meisten Leute glauben. Und das gültige Graduierungssystem hatte ursprünglich eine andere, buchstäblich militärische Funktion, überhaupt wurden Leistungsansprüche in früheren Zeiten bzw. in Asien anders ermessen.

Wer mehr über die Organisation des European Karate und ihre einzelnen Schulen, mehr über das Prüfungs- oder das Wettkampfsystem erfahren möchte, der muss sich auf der Homepage des Präsidenten, Renshi Andreas Middendorf, umschauen.

Uns alle eint das Motto des European Karate: "Wir greifen niemals an: Weder körperlich noch geistig!"

Renshi V. Blech